Die temporäre Installation"linienstrasse 156" war Teil des Ausstellungsreihe der Galerie M. + R. Fricke, Berlin. Die Baulücke Linienstr. 156 gegenüber der Galerieräume war vermutlich eine Folge der Zerstörungen im zweiten Weltkrieg und blieb zu Zeiten der DDR eine Brache. Zur Sicherung eines Strom-Verteilers war damals nachträglich eine 4 m hohe Mauer mit verschließbarer Stahltür an der Grundstücksgrenze errichtet worden. Im Lauf der Jahre hat sich in dieser Eingrenzung Müll angesammelt. Um ihn sichtbar zu machen, ließ ich die Zugangstür in der Mauer aushängen. Die Türöffnung wurde bis auf eine Höhe von 1,20 m mit alten Ziegeln des Grundstücks zugemauert, so dass der Betrachter nun in das Grundstück hineinsehen konnte.